Urlaubskurs · Französisch

Französisch für den Urlaub — Grundwortschatz & wichtige Sätze in 2 Wochen

Lerne Französisch für den Urlaub schnell und kostenlos: In 2 Wochen reisefertig mit den wichtigsten Sätzen — inklusive Aussprache und Audio zu jedem Wort.

Mit Aussprache zum Anhören · kostenlos · ohne Anmeldung
bonjour
hallo (guten Tag)
2 Wochen
Nach Themen

Alles für die Reise — in Häppchen

Wortschatz

Die wichtigsten Wörter & Sätze

Begrüßung

6 Vokabeln
bonjour
/ bong-SCHUR /
hallo (guten Tag)
salut
/ sa-LÜ /
hallo (informell)
merci
/ mär-SI /
danke
s'il vous plaît
/ ßil wu PLÄ /
bitte
au revoir
/ oh rö-WOAR /
auf Wiedersehen
oui
/ WI /
ja

Restaurant

6 Vokabeln
la carte, s'il vous plaît
/ la KART ßil wu PLÄ /
die Speisekarte, bitte
une table pour deux
/ ün TABL pur DÖ /
einen Tisch für zwei
l'addition, s'il vous plaît
/ la-di-ßjong ßil wu PLÄ /
die Rechnung, bitte
de l'eau plate
/ dö loh PLATT /
stilles Wasser
une bière
/ ün bi-ÄR /
ein Bier
qu'est-ce que vous recommandez ?
/ käß kö wu rö-ko-mang-DEH /
was empfehlen Sie?

Hotel

6 Vokabeln
une chambre
/ ün SCHANGBR /
ein Zimmer
j'ai une réservation
/ scheh ün reh-ßär-wa-ßJONG /
ich habe eine Reservierung
avez-vous le wifi ?
/ a-WEH wu lö wi-FI /
haben Sie WLAN?
la clé
/ la KLEH /
der Schlüssel
le petit déjeuner
/ lö pö-TI deh-schö-NEH /
das Frühstück
à quelle heure est le départ ?
/ a käl ÖR eh lö deh-PAR /
wann ist der Check-out?

Einkaufen

6 Vokabeln
c'est combien ?
/ ßeh kong-BJENG /
wie viel kostet das?
c'est trop cher
/ ßeh troh SCHÄR /
das ist zu teuer
une autre taille
/ ün OHTR TAJ /
eine andere Größe
je regarde seulement
/ schö rö-GARD ßöl-MONG /
ich schaue nur
vous prenez la carte ?
/ wu prö-NEH la KART /
nehmen Sie Karte?
je le prends
/ schö lö PRONG /
ich nehme es

Notfall

6 Vokabeln
au secours !
/ oh ßö-KUR /
Hilfe!
appelez la police
/ a-plEH la po-LIß /
rufen Sie die Polizei
j'ai besoin d'un médecin
/ scheh bö-ßWENG döng meht-ßENG /
ich brauche einen Arzt
je suis perdu
/ schö ßwi pär-DÜ /
ich habe mich verirrt
où est l'hôpital ?
/ u eh lo-pi-TAL /
wo ist das Krankenhaus?
appelez une ambulance
/ a-plEH ün ang-bü-LONGß /
rufen Sie einen Krankenwagen
123

Zahlen

6 Vokabeln
un
/ ÖNG /
eins
deux
/ DÖ /
zwei
trois
/ TRWA /
drei
quatre
/ KATR /
vier
cinq
/ ßANGK /
fünf
six
/ ßIß /
sechs
Warum Langula

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Französisch für den Urlaub – warum sich die Sprache der Grande Nation lohnt

Kaum eine Sprache öffnet dir auf Reisen so viele Türen wie Französisch. Frankreich ist eines der meistbesuchten Reiseländer der Welt, und wer über ein paar Brocken "Bonjour" und "Merci" hinauskommt, erlebt das Land völlig anders. Ob du durch die Gassen von Paris schlenderst, an der Côte d'Azur zwischen Nizza und Cannes die Sonne genießt, in der Provence Lavendelfelder fotografierst oder in der Bretagne und der Normandie den rauen Atlantik spürst – überall macht es einen spürbaren Unterschied, ob du die Menschen in ihrer Sprache ansprichst.

Und Frankreich ist längst nicht alles. Französisch ist eine der wichtigsten Weltsprachen und Amtssprache der UN und der EU. Du hörst es im Elsass genauso wie im belgischen Wallonien, in der französischen Schweiz rund um Genf, im kanadischen Québec, in Marokko und Tunesien sowie auf den Karibikinseln. Wer Französisch spricht, kann auf mehreren Kontinenten kommunizieren – vom Skiurlaub in den französischen Alpen bis zur Fernreise nach Nordafrika. Auch das oft unterschätzte Korsika mit seiner Mischung aus Bergen und Meer wird dir mit Französisch deutlich zugänglicher.

  • Frankreich pur: Paris, Côte d'Azur, Provence, Bretagne, Normandie, Elsass, die französischen Alpen und Korsika.
  • Frankophon weltweit: Belgien, französische Schweiz, Kanada/Québec, Marokko, Tunesien und die französischsprachige Karibik.

Wie Französisch klingt – Aussprache ohne Angst

Viele Lernende schrecken vor der französischen Aussprache zurück, dabei ist sie mit ein wenig Übung gut zu meistern. Typisch sind die Nasalvokale, bei denen der Laut durch die Nase klingt: Du findest sie in Wörtern mit "an", "in", "on" und "un". Ebenso charakteristisch ist das französische "r", das nicht mit der Zungenspitze gerollt, sondern weit hinten im Rachen gebildet wird – fast wie ein sanftes Gurgeln. Anfangs fühlt sich das ungewohnt an, doch genau dieser Laut macht den typischen Klang aus.

Eine weitere Besonderheit: Viele Endbuchstaben bleiben stumm. Das "s" im Plural, das "t" am Wortende oder das "e" am Schluss werden oft gar nicht gesprochen. Dafür verbindet die sogenannte Liaison die Wörter miteinander – ein sonst stummer Endkonsonant wird an den folgenden Vokal gebunden, sodass ganze Sätze zu einem melodischen Fluss verschmelzen. Die Betonung liegt fast immer auf der letzten Silbe eines Wortes oder einer Wortgruppe, was dem Französischen seinen eleganten, gleichmäßigen Rhythmus verleiht.

  • Nasalvokale: "an", "in", "on", "un" klingen durch die Nase.
  • Das "r" wird im Rachen gebildet, nicht mit der Zunge gerollt.
  • Viele Endbuchstaben sind stumm, die Liaison bindet Wörter aneinander.
  • Die Betonung liegt meist auf der letzten Silbe.

Höflichkeit ist alles – die ungeschriebenen Regeln

Wenn du nur eine einzige Sache über Frankreich lernst, dann diese: Sage immer zuerst "Bonjour". In Frankreich ist Höflichkeit kein nettes Extra, sondern die Grundlage jeder Begegnung. Bevor du in einer Bäckerei nach einem Croissant fragst, bevor du dich im Geschäft erkundigst oder jemanden nach dem Weg fragst, kommt ein freundliches "Bonjour madame" oder "Bonjour monsieur". Wer diesen Schritt überspringt und direkt mit seinem Anliegen loslegt, gilt schnell als unhöflich – und erntet womöglich eine kühle Reaktion.

Ebenso wichtig ist die Unterscheidung zwischen dem höflichen "vous" und dem vertraulichen "tu". Fremde, Verkäufer, Kellner und ältere Menschen siezt du grundsätzlich mit "vous" – das nennt man vouvoyer. Das vertrauliche "tu" bleibt Freunden, Kindern und der Familie vorbehalten. Als Reisender liegst du mit dem "vous" fast immer richtig. Rund um jede Interaktion gehören außerdem kleine Höflichkeitsformeln wie "s'il vous plaît" (bitte), "merci" (danke) und "au revoir" (auf Wiedersehen) fest dazu.

  • "Bonjour" vor jeder Interaktion – ohne Ausnahme.
  • Fremde mit "vous" siezen (vouvoyer), nur Vertraute mit "tu".
  • "s'il vous plaît", "merci" und "au revoir" gehören immer dazu.

Die wichtigsten Situationen im Urlaub

Stell dir einen typischen Morgen in Frankreich vor: Du betrittst die Boulangerie und wirst vom Duft frischer Baguettes und Croissants empfangen. Nach deinem "Bonjour" bestellst du "une baguette, s'il vous plaît" und vielleicht noch "un café" im Bistro nebenan. Genau solche kleinen Szenen machen den Charme einer Frankreichreise aus – und mit ein paar passenden Sätzen fühlst du dich sofort sicherer. Im Café ist ein "café" übrigens standardmäßig ein Espresso; wer Milchkaffee möchte, bestellt "un café au lait" oder "un crème".

Im Restaurant begegnet dir häufig die "formule" oder das "menu" – ein festes Mehrgang-Angebot zu einem Pauschalpreis, oft günstiger als à la carte. Am Ende bittest du mit "l'addition, s'il vous plaît" um die Rechnung. Auf dem Markt ("au marché") fragst du nach Preisen, Mengen und probierst dich durch Käse, Oliven und Obst. Musst du nach dem Weg fragen, helfen einfache Formeln wie "Où est la gare?" (Wo ist der Bahnhof?) oder "Où sont les toilettes?". Und für den Notfall solltest du wissen, dass die grün leuchtende "pharmacie" die Apotheke ist – die erste Anlaufstelle bei kleinen Wehwehchen.

  • Boulangerie & Café: Baguette, Croissant und der klassische Espresso.
  • Restaurant: "formule"/"menu" wählen und mit "l'addition" die Rechnung erbitten.
  • Markt & Einkauf: nach Preisen und Mengen fragen, probieren, feilschen.
  • Nach dem Weg fragen: "Où est...?" für Bahnhof, Toilette oder Hotel.
  • Notfall: die grüne "pharmacie" ist die Apotheke.

Was du in zwei Wochen realistisch schaffst

Niemand erwartet, dass du nach zwei Wochen fließend über Politik oder Philosophie diskutierst – und das ist auch gar nicht nötig. Realistisch ist ein solides Fundament aus rund 300 bis 500 Wörtern und den wichtigsten Alltagsphrasen. Wenn du dich jeden Tag zehn bis fünfzehn Minuten mit den zentralen Reisesituationen beschäftigst, kannst du am Ende dieser Zeit selbstbewusst grüßen, im Café und Restaurant bestellen, einkaufen, nach dem Weg fragen und höflich um Hilfe bitten.

Der Schlüssel liegt in der Wiederholung und im Fokus auf das, was du wirklich brauchst. Statt dich mit komplizierter Grammatik zu quälen, lernst du ganze Sätze als fertige Bausteine: "Je voudrais..." (Ich hätte gern...), "Combien ça coûte?" (Wie viel kostet das?) oder "Je ne comprends pas" (Ich verstehe nicht). Diese Bausteine kombinierst du je nach Situation. Erwarte, dass die Franzosen deine Bemühungen honorieren: Schon der Versuch, ihre Sprache zu sprechen, wird meist mit Geduld und Freundlichkeit belohnt.

  • Ziel: rund 300 bis 500 Wörter plus feste Reisephrasen.
  • Täglich 10 bis 15 Minuten reichen für sichtbaren Fortschritt.
  • Ganze Sätze als Bausteine lernen statt reiner Grammatik.

Kultur verstehen – Essen, Trinkgeld und guter Ton

Frankreich lebt seine Esskultur mit Hingabe, und das zeigt sich auch an den Uhrzeiten. Das Mittagessen ("déjeuner") liegt meist zwischen 12 und 14 Uhr, das Abendessen ("dîner") selten vor 19:30 oder 20 Uhr. Viele Restaurants haben am Nachmittag komplett geschlossen und öffnen erst zur Abendküche wieder. Wer außerhalb dieser Zeiten essen möchte, findet oft nur Brasserien oder Cafés – ein guter Grund, sich dem französischen Rhythmus anzupassen und die Mahlzeiten in Ruhe zu genießen.

Beim Trinkgeld kannst du entspannt bleiben: In Frankreich ist der Service per Gesetz bereits in der Rechnung enthalten – das heißt "service compris". Ein kleines Aufrunden oder ein paar Euro extra bei besonders gutem Service sind eine nette Geste, aber keine Pflicht. Was hingegen nie fehlen darf, ist die Höflichkeit: ein Lächeln, ein "Bonjour" beim Betreten eines Ladens, ein "Merci, au revoir" beim Gehen. Mit diesem guten Ton, ein paar französischen Sätzen und offener Neugier wirst du in Frankreich und der ganzen frankophonen Welt als aufmerksamer Gast wahrgenommen – und genau das macht deine Reise unvergesslich.

  • Essenszeiten: Mittag ca. 12–14 Uhr, Abend ab etwa 19:30–20 Uhr.
  • Trinkgeld ist durch "service compris" abgedeckt – Aufrunden genügt.
  • Höflichkeit und ein freundliches "Merci, au revoir" zählen am meisten.
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Häufige Fragen

Wie schnell bin ich reisefertig?
Mit 10–15 Minuten am Tag beherrschst du die wichtigsten Reise-Sätze in rund zwei Wochen. Das Gratis-Modul bringt dich in einer Sitzung über die ersten Wörter.
Brauche ich Vorkenntnisse?
Nein. Der Urlaubskurs startet bei null und ist für absolute Anfänger gemacht — mit Lautschrift und Audio zu jedem Wort.
Ist die Aussprache dabei?
Ja — jedes Wort und jeder Satz hat einen Audio-Button mit muttersprachlicher Stimme.

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