TRTürkisch · Türkçe

Türkisch kostenlos lernen

Lerne Türkisch kostenlos im Browser — 80 Lektionen von A1 bis B2, mit Karteikarten und Ausspracheprüfung. Ohne Abo, ohne Download.

Jetzt kostenlos Türkisch lernen →26 Sprachen · A1–B2 · ohne Anmeldung
Lektion 1
merhaba
mer-ha-bá
hallo

Warum mit Langula Türkisch lernen?

Eine Sprache aus der Nachbarschaft

Rund drei Millionen Menschen in Deutschland haben einen türkischen Sprachhintergrund, dazu kommen Gemeinschaften in Österreich, den Niederlanden und Belgien. Du kannst das Gelernte hier anwenden, nicht erst im Urlaub.

Lautgetreu ab der ersten Lektion

Türkisch wird gelesen, wie es geschrieben steht. Wenn du die 29 Buchstaben kennst, sprichst du auch unbekannte Wörter richtig aus – ohne stumme Buchstaben, ohne doppelte Lautwerte.

Kein Genus, kein Artikel

Es gibt weder der, die noch das und keinen bestimmten Artikel. Der größte Stolperstein des Deutschen fällt beim Türkischen komplett weg, und dasselbe Pronomen o steht für „er“, „sie“ und „es“.

Vokalharmonie statt Ausnahmen

Welcher Vokal in einer Endung steht, ergibt sich aus dem letzten Vokal des Stamms. Hast du diese Regel verstanden, sind die Endungen berechenbar – evde, okulda, köyde folgen demselben Muster.

Ein Wort trägt einen halben Satz

Aus ev „Haus“ werden evler, evlerim, evlerimde – „in meinen Häusern“. Langula trainiert diese Suffixketten Stück für Stück, damit du sie beim Sprechen selbst zusammensetzen kannst statt sie auswendig zu lernen.

Kostenlos, direkt im Browser

Langula ist werbefinanziert und kostenlos nutzbar, von A1 bis B2. Ein Konto brauchst du nur, wenn du deinen Fortschritt zwischen Handy und Rechner synchronisieren möchtest.

So funktioniert's

1

Sprache wählen

Türkisch ist schon vorgewählt — Ausgangssprache dazu, fertig.

2

Täglich kurze Lektionen

5–20 Minuten am Tag: neue Wörter plus fällige Wiederholungen.

3

Aussprache & Fortschritt

Sprich nach, sieh deinen Streak und schalte Abzeichen frei.

Deine ersten Türkisch-Wörter

Schon nach der ersten Lektion kannst du dich begrüßen und höflich bedanken.

merhaba
mer-ha-bá
hallo
hoşça kalın
hoş-ça ka-lıń
auf Wiedersehen
günaydın
gü-náy-dın
guten Morgen
iyi akşamlar
i-yí ak-şam-lár
guten Abend

Von A1 bis B2 — dein strukturierter Lernpfad

So ist dein Weg aufgebaut: vier GER-Stufen, 80 Lektionen. Jede Lektion bringt dir 20 neue Wörter und 6 Beispielsätze bei — Karteikarten und Ausspracheprüfung festigen sie, bevor sich die nächste Stufe freischaltet.

4GER-Stufen · A1–B2
80Lektionen · 20 pro Stufe
26Wörter & Sätze pro Lektion
A1
Alphabet und erste Sätze · Anfänger
Lektionen 1–20
Du lernst die 29 Buchstaben mit ç, ğ, ı, İ, ö, ş und ü sowie den Unterschied zwischen ı und i. Dazu kommen Vokalharmonie, Plural auf -lar/-ler, die Personalendungen, var und yok für „es gibt“ und „es gibt nicht“, Zahlen, Begrüßungen und die Gegenwart auf -iyor. Damit stellst du dich vor, bestellst und fragst nach dem Weg.
Danach kannst du
dich begrüßen und vorstellen
nach Zahlen, Uhrzeit und Preisen fragen
im Café etwas bestellen
einfache Fragen stellen und beantworten
A2
Endungen für den Alltag · Grundlegend
Lektionen 21–40
Die Kasusendungen für Akkusativ, Dativ, Lokativ und Ablativ (-i, -e, -de, -den) kommen dazu, ebenso die Possessivsuffixe, die Genitivverbindung (Türkiye'nin başkenti) und die Vergangenheit auf -di. Du sprichst über Tagesabläufe, Einkaufen, Essen, Wohnen und Reisen und verwendest die Zukunft auf -ecek.
Danach kannst du
über Familie, Arbeit und Hobbys sprechen
einkaufen und nach dem Weg fragen
in der Vergangenheit erzählen
Termine und Verabredungen treffen
B1
Zusammenhängend erzählen · Mittelstufe
Lektionen 41–60
Du nutzt die zweite Vergangenheit auf -miş für Berichtetes, die Möglichkeitsform -ebil, den Konditional und die Partizipien auf -en und -dik, mit denen Türkisch Relativsätze bildet. Gespräche über Arbeit, Gesundheit und Pläne gelingen, und du verstehst gesprochenes Standardtürkisch verlässlich.
Danach kannst du
deine Meinung äußern und begründen
allein reisen und Probleme lösen
über Erlebnisse und Pläne berichten
Filmen und Podcasts grob folgen
B2
Nuancen und Schriftsprache · Fortgeschritten
Lektionen 61–80
Konverben wie -erek, -ince und -ip verknüpfen Handlungen ohne Nebensatz, dazu kommen Passiv, Kausativ und Reflexiv sowie die höfliche Form auf -ebilir misiniz. Du erkennst die arabisch-persischen und französischen Lehnwortschichten, liest Zeitungstexte und schreibst strukturierte Texte auf Türkisch.
Danach kannst du
längeren Diskussionen mühelos folgen
dich spontan und fließend ausdrücken
Türkisch im Beruf einsetzen
komplexe Texte und Nachrichten verstehen
Dein Ziel: fließend im Alltag
Stufe B2 abgeschlossen — inklusive PDF-Zertifikat für jedes erreichte Niveau.
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Türkisch lernen — kostenlos und im eigenen Tempo

Türkisch sprechen rund 85 bis 90 Millionen Menschen. Es ist Amtssprache der Türkei und – neben dem Griechischen – auf Zypern, außerdem anerkannte Minderheitensprache im Kosovo, in Nordmazedonien, Rumänien und weiteren Ländern des Balkans. Für dich in Deutschland ist Türkisch aber vor allem eine Sprache aus der Nachbarschaft: Etwa drei Millionen Menschen mit türkischem Sprachhintergrund leben hier, dazu kommen große Gemeinschaften in Österreich, den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Großbritannien. Wer die Sprache lernt, versteht Gespräche im Verein, im Betrieb und im Laden nebenan – und kommt in der Türkei über den Hotelbereich hinaus ins Gespräch.

Geschrieben wird seit der Alphabetreform von 1928 mit lateinischen Buchstaben. Das türkische Alphabet hat 29 Zeichen: q, w und x fehlen, dafür kommen ç, ğ, ı, İ, ö, ş und ü dazu. Der Punkt auf dem i trägt Bedeutung, denn ı und i sind zwei verschiedene Buchstaben – auch groß geschrieben, als I und İ. Die Rechtschreibung ist phonetisch: Ein Wort wird genau so gelesen, wie es dasteht, ohne stumme Buchstaben und ohne Dehnungs-h. Ö und ü klingen fast wie im Deutschen. Deshalb kannst du schon in der ersten Woche laut vorlesen, statt jede Vokabel einzeln nachzuschlagen.

Die Grammatik funktioniert anders als im Deutschen, dabei aber regelmäßiger. Türkisch ist agglutinierend: An einen Wortstamm werden Endungen gereiht, und jede Endung trägt genau eine Bedeutung. Aus ev „Haus“ wird evlerimde „in meinen Häusern“ – ein einziges Wort für das, wofür das Deutsche einen halben Satz braucht. Welcher Vokal in der Endung erscheint, regelt die Vokalharmonie, also eine Regel statt einer Ausnahmeliste. Ein grammatisches Geschlecht gibt es nicht, einen bestimmten Artikel ebenso wenig, und die Verben sind fast ausnahmslos regelmäßig. Der Satzbau lautet Subjekt–Objekt–Verb, das Verb steht am Ende.

Das Foreign Service Institute stuft Türkisch in Kategorie IV ein und rechnet für englische Muttersprachler mit rund 1.100 Unterrichtsstunden. Die Hürde liegt weder beim Alphabet noch bei den Lauten, sondern beim Umbau der Satzlogik: Suffixketten statt Präpositionen, Verb am Schluss, Nebensätze als Partizipkonstruktionen. Langula führt dich in 80 aufeinander aufbauenden Lektionen von A1 bis B2 genau in dieser Reihenfolge durch die Sprache – zuerst Vokalharmonie und Kasusendungen, später Partizipien und Konverben. Alles läuft im Browser, werbefinanziert und kostenlos, auf dem Handy wie am Rechner.

Häufige Fragen

Wie schwer ist Türkisch für Deutschsprachige wirklich?
Das Foreign Service Institute führt Türkisch in Kategorie IV und veranschlagt für englische Muttersprachler etwa 1.100 Unterrichtsstunden. Die Schwierigkeit ist aber strukturell, nicht lautlich oder schriftlich: Alphabet und Aussprache hast du in wenigen Tagen, weil beides lateinisch und lautgetreu ist. Aufwand kostet der Perspektivwechsel – Endungen statt Präpositionen, Verb am Satzende, Relativsätze als Partizipien. Dafür entfallen Genus, bestimmter Artikel und die meisten unregelmäßigen Verben, sodass du weniger auswendig lernst als im Französischen und deutlich weniger als im Deutschen.
Welches Alphabet nutzt Türkisch?
Seit der Alphabetreform von 1928 das lateinische, mit 29 Buchstaben. Es gibt kein q, kein w und kein x, dafür ç, ğ, ı, İ, ö, ş und ü. Wichtig ist das Paar ı und i: Beide sind eigenständige Buchstaben mit eigenen Großformen I und İ, und sie unterscheiden Wörter. Das ğ dehnt in der Regel den vorangehenden Vokal, statt selbst zu klingen. Weil die Schreibung phonetisch ist, kannst du jedes Wort korrekt vorlesen, sobald du die Lautwerte kennst.
Was bedeutet agglutinierend, und was ist Vokalharmonie?
Agglutinierend heißt, dass Bedeutungen als Endungen an einen Stamm gehängt werden, eine nach der anderen. ev ist „Haus“, evler „Häuser“, evlerim „meine Häuser“, evlerimde „in meinen Häusern“. Jede Endung hat eine Aufgabe und bleibt erkennbar. Die Vokalharmonie bestimmt, welcher Vokal in der Endung erscheint: Er richtet sich nach dem letzten Vokal des Stamms, deshalb heißt es evde, aber okulda und köyde. Beide Prinzipien sind regelmäßig, weshalb sich Türkisch nach den ersten Wochen zunehmend berechenbar anfühlt.
Muss ich den Wortschatz komplett neu lernen?
Zum großen Teil ja, denn Türkisch gehört zur türkischen Sprachfamilie und ist mit dem Deutschen nicht verwandt. Zwei Dinge helfen trotzdem. Erstens hat Türkisch große historische Lehnwortschichten aus dem Arabischen, Persischen und Französischen, weshalb dir Wörter wie otobüs, lise oder kuaför bekannt vorkommen. Zweitens sind viele Wörter transparent gebaut: Aus göz „Auge“ wird gözlük „Brille“, aus buz „Eis“ buzdolabı „Kühlschrank“. Wer die Ableitungssilben kennt, erschließt sich neue Wörter, statt sie einzeln zu lernen.
Wo nützt mir Türkisch außerhalb der Türkei?
Auf Zypern ist Türkisch neben dem Griechischen Amtssprache, und im Kosovo, in Nordmazedonien und Rumänien ist es als Minderheitensprache anerkannt. Dazu kommen die großen Gemeinschaften in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Großbritannien. Sprachlich öffnet Türkisch außerdem eine ganze Familie: Aserbaidschanisch ist so nah, dass vieles ohne Vorbereitung verständlich ist, und Turkmenisch, Usbekisch und Kasachisch folgen demselben Bauprinzip aus Stamm plus Endungen.
Wie lange dauert es bis zum Niveau B1?
Realistisch sind für Deutschsprachige ohne Vorkenntnisse etwa 350 bis 600 Stunden konzentrierte Lernzeit, bei täglich zwanzig bis dreißig Minuten also rund ein bis zwei Jahre. Sprechen und Lesen kommen dabei früher als erwartet, weil die Aussprache ab Woche eins funktioniert; das Verstehen längerer Sätze braucht länger, weil das Verb am Ende steht und du dich daran gewöhnen musst, bis zum Schluss zuzuhören. Tägliche kurze Wiederholung bringt hier mehr als lange Sitzungen am Wochenende.

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