thank you
THÄNK juuDanke
„Danke“ ist meist das erste Wort, das man in einer neuen Sprache lernt – und eines der ersten, bei dem Übersetzen nicht reicht. Im Japanischen hängt die Form davon ab, mit wem du sprichst, und auf ein Angebot hin bedeutet ein englisches „thank you“ oft das Gegenteil eines deutschen „Danke“. Hier hörst du das Wort in 26 Sprachen, mit Lautschrift für deutsche Ohren und den Stolperstellen, die Deutschsprachige kennen sollten.
thank you
THÄNK juuDanke
„Danke“ hat zwei Silben, betont wird die erste: DAN-ke, in Lautschrift [ˈdaŋkə]. Das „n“ vor dem „k“ klingt wie „ng“ in „Bank“, und das „e“ am Ende ist ein schwacher, kurzer Laut wie in „bitte“ – kein klares „e“ und kein „ö“. In der Zeile Deutsch oben kannst du es dir anhören.
Etwas wärmer sind „Danke schön“ und „Danke sehr“, besonders herzlich „Vielen Dank“. Als Antwort passt „Bitte“ oder „Gern geschehen“.
Im Deutschen staffeln wir Dank über Zusätze: „Danke“ im Vorbeigehen, „Danke schön“ an der Kasse, „Vielen Dank“ für echte Hilfe, „Ich danke Ihnen“ im Brief. Das Französische steigert mit „merci beaucoup“, das Italienische mit „grazie mille“ – tausend Dank, wie bei uns.
Im Japanischen entscheidet dagegen die Höflichkeitsform: „arigatō“ unter Freunden, „arigatō gozaimasu“ gegenüber Fremden. In der Tabelle steht deshalb die höfliche Form. Im Koreanischen ist „감사합니다“ die sichere Wahl; das lockere „고마워“ bleibt Freunden und Familie vorbehalten.
Die Lautschrift in der Tabelle ist für deutsche Leser geschrieben: Großbuchstaben markieren die betonte Silbe, „ss“ steht für ein scharfes s. Das englische „thank you“ beginnt mit einem th, das es im Deutschen nicht gibt. Die Zungenspitze liegt dabei kurz zwischen den Zähnen – sonst wird aus „thank“ ein „sank“.
Beim spanischen „gracias“ schlägt die Zungenspitze das r einmal kurz an, beim französischen „merci“ entsteht es hinten im Rachen, ähnlich wie im Deutschen. Das polnische „dziękuję“ spricht man mit leicht nasalem ę, ohne deutlich hörbares n.
Der häufigste Fehler betrifft gar nicht die Aussprache: Auf „Möchtest du noch Kaffee?“ heißt ein deutsches „Danke“ meist Nein. Ein englisches „thank you“ oder ein spanisches „gracias“ versteht man an dieser Stelle eher als Ja. Wer ablehnen will, sagt „no, thank you“ oder „no, gracias“.
Außerdem betonen Deutschsprachige gern die erste Silbe, wie in „Danke“. Beim russischen „спасибо“ liegt die Betonung aber in der Mitte, beim türkischen „teşekkürler“ auf der letzten Silbe.
Die Lernsprache wählst du in der Lern-App – sie ist unabhängig von der Oberfläche.
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