good evening
gud IW-ningGuten Abend
„Guten Abend“ markiert im Deutschen klar den Übergang vom Tag zur Nacht – ab da heißt es nicht mehr „Guten Tag“. Andere Sprachen ziehen die Grenze anders: Das Spanische „buenas tardes“ in dieser Tabelle steht eigentlich für den Nachmittag, nicht für den Abend. Das Portugiesische „boa noite“ wiederum deckt Abend und Nacht gleichermaßen ab. Hier hörst du den Abendgruß in 26 Sprachen, mit Lautschrift für deutsche Ohren und den Fehlern, die Deutschsprachige häufig machen.
good evening
gud IW-ningGuten Abend
Eine feste Uhrzeit gibt es nicht. Üblich ist „Guten Abend“ ab etwa 18 Uhr; im Winter, wenn es früh dunkel wird, auch schon ab 17 Uhr. Vorher grüßt man mit „Guten Tag“ oder „Hallo“.
„Guten Abend“ ist ein Gruß beim Ankommen. Zum Abschied am Abend sagt man „Schönen Abend noch“; „Gute Nacht“ wünscht man erst, wenn jemand schlafen geht oder es schon sehr spät ist.
Im Spanischen deckt „buenas tardes“ den Nachmittag ab; für den späten Abend gibt es andere Formen als die hier gelistete. Das Portugiesische „boa noite“ spart sich die Unterscheidung komplett und passt sowohl als Abendgruß wie als „Gute Nacht“ beim Verabschieden.
Manche Sprachen setzen den Gruß in den Plural: Das Türkische „iyi akşamlar“ hängt an „akşam“ (Abend) die Mehrzahlendung -lar an, ganz wörtlich also „gute Abende“. Das Deutsche bleibt dagegen im Singular.
Beim Dänischen „godaften“ fällt der Vokal vor dem n komplett weg: Aus „-ften“ wird ein einziges silbisches n, ohne hörbaren e-Laut dazwischen. Beim Niederländischen „goedenavond“ ist das anlautende g ein Reibelaut aus dem Rachen, kein harter Verschlusslaut wie im Deutschen.
Das Französische „bonsoir“ trägt einen Nasalvokal (ɔ̃) in der ersten Silbe – die Luft entweicht durch die Nase, ohne dass ein n gesprochen wird. Im Italienischen „buonasera“ liegt die Betonung auf der dritten Silbe, -se-, nicht auf „buo-“, wie man beim Lesen vermuten könnte.
Beim dänischen „godaften“ sprechen Deutschsprachige gern ein deutliches e vor dem n – im Original verschmilzt es zu einem einzigen silbischen Laut. Beim französischen „bonsoir“ hängen viele ein hörbares n an, wie im deutschen „Bonbon“, statt die Nasalität allein über den Vokal zu bilden.
Beim italienischen „buonasera“ betonen Deutschsprachige oft die erste Silbe „buo-“ – korrekt liegt der Ton aber auf „-se-“. Beim türkischen „iyi akşamlar“ wird die Pluralendung -lar häufig übersehen oder falsch betont, obwohl gerade sie den Ton trägt.
Die Lernsprache wählst du in der Lern-App – sie ist unabhängig von der Oberfläche.
Schon ein Konto? Anmelden
Mit der Registrierung akzeptierst du unsere AGB und Datenschutzbestimmungen.